Die Geschichte der Dämonen

Vor langer Zeit, zum germanischen Heidentum, fand im Schwarzwald eine große Schlacht statt, in der viele Soldaten ihr Leben ließen.

Man sagt, dass ihre Geister an bestimmten Nächten erneut erwachen. Vor allem in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag, aber auch in der Fastnachtszeit, den Rauhnächte und am Karfreitag sind sie häufig zu sehen.

Da sie in dieser Zeit keine Ruhe finden, müssen sie von den steilen Bergen des Schwarzwaldes in die Täler marschieren, hinab in die Dörfer und Städte um neue Seelen für ihren Meister zu holen.
Es ist überliefert, dass die Menschen, die den Zug betrachteten, mitgezogen werden. Sie müssen mit den Dämonen ziehen, bis Sie befreit werden.

Allgemein sind die Dämonen nicht feindlich gesinnt, dennoch sollte man sich mit dem Gesicht auf den Boden werfen und beten, bis sie vorüber gezogen sind. Wer sie verspottet oder absichtlich betrachtet, dem wachsen riesige, schwere Hörner aus dem Schädel und er oder sie muss für immer mit ihnen mitziehen. Die Menschen glauben deshalb, dass sie Dämonen sind.

Der Name war unbekannt, doch auf Grund der wiederhallenden Schreie und Geräusche, die einem Hammerschlag ähnelten wenn sie umher zogen, gab man ihnen den Namen

“Hammerschlag Dämonen”